Sprudelwasser: Zähne, Magen, Knochen und Blähungen — schadet es?
Sprudelwasser hat den Ruf eines Getränks „fast so schlecht wie Cola“: Es soll den Zahnschmelz zerstören, Calcium aus den Knochen lösen und Blähungen und Sodbrennen verursachen. Die Datenlage ist deutlich differenzierter. Laborstudien zeigen, dass Mineralwasser mit Kohlensäure den Zahnschmelz etwa hundertmal schwächer löst als Softdrinks, eine große Framingham-Kohorte brachte niedrige Knochendichte mit Cola und nicht mit anderen kohlensäurehaltigen Getränken in Verbindung, und eine kleine RCT deutet sogar einen Nutzen bei Dyspepsie an. Ausnahmen sind aromatisierte Wässer und Menschen mit Reflux oder Blähungen. Wir zerlegen das Thema in seine Teile.
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- Erstellt auf Basis von Primärquellen: klinische Studien, Meta-Analysen und Leitlinien. Studienergebnisse beschreiben wir getrennt von unserer Einordnung.
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Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Schadet Sprudelwasser? Die kurze Antwort
- →Was ist Sprudelwasser und woher kommt seine „Säure“?
- →Sprudelwasser und Zähne: was Studien zur Zahnschmelzerosion sagen
- →Sprudelwasser und Magen: Dyspepsie, Sättigung, Blähungen
- →Sprudelwasser, Sodbrennen und Reflux
- →Sprudelwasser und Knochen: worin es sich von Cola unterscheidet
- →Wer sollte vorsichtig sein und wann zum Arzt?
- →Wie man Sprudelwasser vernünftig trinkt: eine praktische Liste
- →Grenzen der Evidenz
- →Unsere redaktionelle Empfehlung





