TRT und Knochendichte: Stärkt eine Testosterontherapie das Skelett?
Bei Männern mit diagnostiziertem Hypogonadismus erhöht ein Jahr Testosterontherapie messbar die Knochenmineraldichte – besonders in der Wirbelsäule und im trabekulären Knochen. Doch ein großer Teil dieses Effekts stammt nicht von Testosteron selbst, sondern vom Estradiol, in das es umgewandelt wird – mit praktischen Konsequenzen für Patienten, die gleichzeitig Aromatasehemmer einnehmen.
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Kurze Antwort: Ja, aber nur in einer bestimmten Gruppe und nicht allein durch Testosteron
- →Erster Mechanismus: Testosteron wirkt direkt auf knochenbildende Zellen
- →Zweiter, wichtigerer Mechanismus: Der Großteil des Knochennutzens von Testosteron stammt von Estradiol
- →Für wen dieser Effekt klinisch wirklich relevant ist – und für wen nicht
- →Praktische Hinweise für Männer unter TRT mit Frakturrisikofaktoren
- →Mythos gegen Fakt
- →Was diese Studie nicht klärt
- →Unsere redaktionelle Einschätzung










