Echokardiographie (Herzecho)
Die Echokardiographie ist eine Ultraschalluntersuchung des Herzens in Echtzeit, die — anders als das EKG, das nur die elektrische Aktivität erfasst — Kammerstruktur, Klappenfunktion und Kontraktionskraft des Herzmuskels zeigt, ohne Strahlenexposition.
Anzahl der Studien
2
Sicherheit
Vorsicht geboten
Wirkungseintritt
Nicht zutreffend — die Echokardiographie ist eine diagnostische Untersuchung, keine Intervention.
Für wen geeignet
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt
Die Echokardiographie ist eine Ultraschalluntersuchung des Herzens in Echtzeit, die — anders als das EKG, das nur die elektrische Aktivität erfasst — Kammerstruktur, Klappenfunktion und Kontraktionskraft des Herzmuskels zeigt, ohne Strahlenexposition.
- →Einziges breit verfügbares Verfahren, das Herzstruktur, Kontraktilität und Klappenfunktion gleichzeitig in Echtzeit beurteilt
- →Ermöglicht die präzise Berechnung der linksventrikulären Ejektionsfraktion, eines Schlüsselparameters bei der Diagnostik der Herzinsuffizienz
- →Weist dank Doppler-Technik Klappenstenosen und -insuffizienzen nach
| Untersuchungstyp | Ultraschallbildgebung des Herzens in Echtzeit mit dopplersonographischer Flussbeurteilung |
|---|---|
| Evidenzniveau | Stark — grundlegende bildgebende Untersuchung in der Diagnostik struktureller Herzerkrankungen |
| Zielgruppe | Personen mit Atemnot, Ödemen, Herzgeräusch, nach Herzinfarkt oder mit Klappenerkrankung |
| Schlüsselparameter | Ejektionsfraktion der linken Kammer, Kammerdimensionen, Klappenfunktion, Druck in der Lungenarterie |
| Dauer der Untersuchung | Meist 15–40 Minuten je nach Umfang der Beurteilung |
| Status | Nicht-invasive, strahlungsfreie Untersuchung, breit verfügbar in kardiologischen Einrichtungen |
Verstehen
Überblick
Die Echokardiographie, umgangssprachlich Herzecho genannt, ist ein bildgebendes Verfahren, das Ultraschallwellen nutzt, um Struktur und Funktion des Herzens in Echtzeit sichtbar zu machen. Die am häufigsten durchgeführte Variante ist die transthorakale Echokardiographie (TTE), bei der eine auf den Brustkorb aufgesetzte Sonde Ultraschallwellen aussendet und empfängt, die von den einzelnen Herzstrukturen reflektiert werden und so ein bewegtes Bild der Herzkammern, Klappen, des Herzmuskels und der großen vom Herzen abgehenden Gefäße erzeugen. Anders als das Elektrokardiogramm, das ausschließlich die elektrische Herzaktivität aufzeichnet, zeigt die Echokardiographie unmittelbar Anatomie und Kontraktionsmechanik des Herzens — zwei völlig unterschiedliche, sich ergänzende Dimensionen der kardiologischen Beurteilung.
Der klinische Wert der Echokardiographie ergibt sich daraus, dass sie das einzige breit verfügbare Verfahren ist, das gleichzeitig Größe und Wanddicke der einzelnen Herzkammern, die globale und regionale Kontraktilität des Herzmuskels ausgedrückt als Ejektionsfraktion der linken Kammer, Aufbau und Funktion aller vier Herzklappen, das Vorhandensein von Flüssigkeit im Herzbeutel sowie den geschätzten Druck in der Lungenarterie beurteilen kann. Dank der Doppler-Funktion misst die Echokardiographie zudem Richtung und Geschwindigkeit des Blutflusses durch Klappen und Kammern, wodurch sich Verengungen, Undichtigkeiten und abnorme Verbindungen zwischen den Herzkammern, etwa Septumdefekte, nachweisen lassen.
Die Untersuchung wird in einem sehr breiten Spektrum klinischer Situationen angeordnet — bei Belastungsdyspnoe und Ödemen, die auf eine Herzinsuffizienz hindeuten, bei einem beim Abhören festgestellten Herzgeräusch, nach einem durchgemachten Herzinfarkt zur Beurteilung des Schadensausmaßes und der Pumpfunktion, bei der Überwachung einer bekannten Klappenerkrankung sowie vor größeren Operationen bei Patienten mit kardiologischen Risikofaktoren. Die Echokardiographie ist zudem das grundlegende Instrument in der Diagnostik angeborener Herzfehler bei Kindern und in der Beurteilung der Kardiotoxizität einer Chemotherapie bei onkologischen Patienten.
Praktisch erfordert die standardmäßige transthorakale Untersuchung keine Vorbereitung — der Patient liegt auf der linken Seite, wodurch das Herz näher an die Brustwand rückt, und auf die Haut wird Gel aufgetragen, um die Leitung der Ultraschallwellen zu erleichtern. Die Untersuchung dauert je nach Umfang der Beurteilung meist fünfzehn bis vierzig Minuten, ist vollständig schmerzlos, und der Befund liegt mit ärztlichem Bericht meist noch am selben Tag oder innerhalb weniger Tage vor. Die Bildqualität hängt maßgeblich vom sogenannten Schallfenster ab, also den anatomischen Bedingungen, die eine gute Durchdringung der Ultraschallwellen ermöglichen — Adipositas, chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Deformitäten des Brustkorbs können die Gewinnung klarer Bilder erheblich erschweren.
Ein verbreiteter Irrtum ist die Gleichsetzung der Echokardiographie mit einer belastenden oder riskanten Untersuchung, während die standardmäßige transthorakale Untersuchung vollständig nicht-invasiv und frei von Strahlung ist, was sie sicher für beliebig häufige Wiederholungen macht. Ein weiteres Missverständnis ist die Annahme, eine normale Ejektionsfraktion bedeute das Fehlen jeglicher Herzerkrankung — dabei können frühe Stadien einer Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion, eine koronare Herzkrankheit ohne wesentliche Einschränkung der Ruhe-Kontraktilität oder eine leichte Klappenerkrankung mit einem normalen oder grenzwertigen Ergebnis der Basisparameter einhergehen.
Eine eigene Kategorie stellt die transösophageale Echokardiographie (TEE) dar, bei der die Sonde in die Speiseröhre eingeführt wird, um ein deutlich genaueres Bild von Strukturen in Speiseröhrennähe zu erhalten, etwa der Mitralklappe oder des linken Vorhofohrs — diese Untersuchung ist invasiv, erfordert eine Sedierung und geht mit einem eigenen Risikoprofil einher.
Die Echokardiographie bleibt gerade deshalb eine Säule der modernen Kardiologie, weil sie in einer einzigen, nicht-invasiven Untersuchung die Beurteilung von Struktur, Pumpfunktion und Hämodynamik vereint — Informationen, die sonst mehrere separate, invasivere Verfahren erfordern würden. Ihre Stärke liegt in der Verbindung hoher diagnostischer Genauigkeit mit vollständiger Sicherheit und der Möglichkeit beliebig häufiger Wiederholung im Zeitverlauf, was sie sowohl für die akute Diagnostik als auch für die langfristige Überwachung chronischer Herzerkrankungen gleichermaßen wertvoll macht.
Wirkmechanismus
Die Echokardiographie-Sonde enthält piezoelektrische Kristalle, die unter dem Einfluss von elektrischem Strom Ultraschallwellen mit einer Frequenz von meist zwei bis fünf Megahertz erzeugen — zu hoch, um vom Menschen gehört zu werden, aber geeignet, um die weichen Gewebe des Brustkorbs zu durchdringen. Diese Wellen dringen in den Körper ein und werden an den Grenzflächen von Strukturen unterschiedlicher akustischer Dichte teilweise reflektiert — Blut reflektiert sie anders als Herzmuskelgewebe, und Klappengewebe oder Herzbeutel wiederum anders. Dieselbe Sonde, die abwechselnd als Sender und Empfänger fungiert, registriert die Echos der zurückkehrenden Wellen, und das Gerät berechnet anhand der Laufzeit und Intensität die Tiefe und Beschaffenheit der jeweiligen Struktur.
Aus diesen Daten wird ein zweidimensionales Echtzeitbild erzeugt, das die bewegten Strukturen des Herzens während aufeinanderfolgender Herzzyklen — Kontraktion und Entspannung — zeigt. Der M-Mode, der einen einzelnen Ultraschallstrahl über die Zeit aufzeichnet, erlaubt eine präzise Messung von Kammerdimensionen und Wanddicke mit sehr hoher zeitlicher Auflösung und bildet die Grundlage für die Berechnung der linksventrikulären Ejektionsfraktion nach der Teicholz-Methode oder, genauer, nach der Simpson-Methode auf Basis zweidimensionaler Bilder aus mehreren Ebenen.
Eine weitere Säule der Untersuchung ist die Doppler-Technik, die den physikalischen Effekt nutzt, dass sich die Frequenz einer von bewegten roten Blutkörperchen reflektierten Welle gegenüber der Ausgangswelle verschiebt — je schneller sich das Blut bewegt, desto größer diese Frequenzverschiebung. Der gepulste und der kontinuierliche Doppler ermöglichen eine präzise Messung von Geschwindigkeit und Richtung des Blutflusses durch die einzelnen Klappen, wodurch sich Druckgradienten berechnen und Klappenstenosen oder -insuffizienzen nachweisen lassen, während der Farbdoppler diese Informationen als farbige Flusskarte über das zweidimensionale Bild legt und eine schnelle visuelle Beurteilung eines abnormen Blutflusses erleichtert.
Moderne Echokardiographiegeräte bieten zusätzlich eine dreidimensionale Echtzeitbildgebung sowie die Analyse der Herzmuskelverformung mittels Speckle-Tracking, wodurch sich subtile, frühe Kontraktilitätsstörungen erfassen lassen, die bei der klassischen visuellen Beurteilung der Ejektionsfraktion unsichtbar bleiben. Die Interpretation des gesamten Befunds erfordert die Integration struktureller Bilder, quantitativer Messungen und Doppler-Daten durch einen entsprechend echokardiographisch ausgebildeten Arzt, da ein einzelner Parameter selten für eine vollständige Beurteilung des Herzzustands ausreicht.
Aussendung von Ultraschallwellen durch die Sonde
Piezoelektrische Kristalle erzeugen hochfrequente Wellen, die die Gewebe des Brustkorbs durchdringen.
Reflexion der Wellen an den Grenzflächen der Herzstrukturen
Die Wellen werden unterschiedlich stark von Blut, Herzmuskel, Klappen und Herzbeutel reflektiert und erzeugen Echos unterschiedlicher Intensität.
Rekonstruktion eines zweidimensionalen Echtzeitbilds
Das Gerät wandelt Laufzeit und Intensität der zurückkehrenden Echos in ein bewegtes Bild der Herzstrukturen während des Herzzyklus um.
Dopplersonographische Analyse des Blutflusses
Die Frequenzverschiebung der an bewegten roten Blutkörperchen reflektierten Wellen erlaubt die Berechnung von Geschwindigkeit und Richtung des Blutflusses durch die Klappen.
Evidenz: stark — basierend auf 2 Studien in dieser Datenbank.
Vorteile
Häufige Mythen
MythosDie Echokardiographie ist eine belastende, riskante Untersuchung, vergleichbar mit invasiven Verfahren.
FaktDie standardmäßige transthorakale Untersuchung ist vollständig nicht-invasiv, schmerzlos und frei von Strahlung — lediglich die seltener eingesetzte transösophageale Variante erfordert eine Sedierung und das Einführen der Sonde in die Speiseröhre.
MythosEine normale Ejektionsfraktion bedeutet das Fehlen jeglicher Herzerkrankung.
FaktHerzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion, eine frühe koronare Herzkrankheit oder eine leichte Klappenerkrankung können mit einem normalen oder grenzwertigen Ergebnis der Basisparameter einhergehen.
MythosHerzecho und EKG sind im Grunde dieselbe Untersuchung.
FaktDas EKG beurteilt ausschließlich die elektrische Herzaktivität, während die Echokardiographie Struktur, Kontraktilität und Klappenfunktion zeigt — zwei getrennte, sich ergänzende Diagnostikarten.
MythosDer Echokardiographiebefund ist immer eindeutig und benötigt keine weitere klinische Interpretation.
FaktBildqualität und Interpretation hängen vom Schallfenster, der Erfahrung des Untersuchers und dem Abgleich mit dem klinischen Bild des Patienten ab, weshalb ein einzelner Parameter selten für eine vollständige Diagnose ausreicht.
Formen & Varianten
Echokardiographie (Herzecho) gibt es in mehreren Formen, die sich in Bioverfügbarkeit und Einsatzgebiet unterscheiden — die gewählte Form hat einen echten Einfluss auf die Wirksamkeit der Supplementierung.
Transthorakale Echokardiographie (TTE)
Die standardmäßige, nicht-invasive Untersuchung mit auf den Brustkorb aufgesetzter Sonde.
Am besten geeignet für: Routinemäßige Beurteilung von Herzstruktur und -funktion bei den meisten Patienten
Transösophageale Echokardiographie (TEE)
Invasive Variante mit in die Speiseröhre eingeführter Sonde, die ein deutlich genaueres Bild von Mitralklappe und linkem Vorhofohr liefert.
Am besten geeignet für: Beurteilung der Emboliequelle, infektiöse Endokarditis oder wenn das transthorakale Fenster nicht diagnostisch ist
Belastungsechokardiographie (Stress-Echo)
Untersuchung während körperlicher Belastung oder nach Gabe eines das Herz pharmakologisch belastenden Medikaments, die Veränderungen der Kontraktilität unter Belastung beurteilt.
Am besten geeignet für: Diagnostik der koronaren Herzkrankheit bei Patienten, die kein klassisches Belastungs-EKG durchführen können
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Praxis
Häufig gestellte Fragen
Ja, die standardmäßige transthorakale Untersuchung ist vollständig nicht-invasiv und verwendet keine ionisierende Strahlung, weshalb sie beliebig oft wiederholt werden kann, entsprechend den Empfehlungen des den Herzzustand überwachenden Arztes.
Die standardmäßige transthorakale Untersuchung erfordert keine besondere Vorbereitung oder Nüchternsein. Die Vorbereitung auf eine transösophageale Echokardiographie umfasst Nüchternsein sowie den Verzicht auf Essen und Trinken für mehrere Stunden vor der Untersuchung wegen der Sedierung.
Die Ejektionsfraktion ist der Prozentsatz des Blutvolumens in der linken Kammer, der bei einer Herzkontraktion ausgeworfen wird. Normalwerte liegen meist bei 55–70 Prozent, niedrigere Werte deuten auf eine geschwächte Pumpfunktion hin.
Das EKG zeichnet ausschließlich die elektrische Herzaktivität als Wellenkurve auf, während die Echokardiographie ein direktes Bild von Herzstruktur, Wand- und Klappenbewegung sowie Blutfluss liefert — zwei unterschiedliche, sich ergänzende Dimensionen der kardiologischen Beurteilung.
Sie kommt zum Einsatz, wenn ein Patient aufgrund orthopädischer Einschränkungen oder anderer Erkrankungen kein klassisches Laufband-Belastungs-EKG durchführen kann, wobei dann eine pharmakologische Belastung mit echokardiographischer Beurteilung der Herzkontraktilität kombiniert wird.
Womit kombinieren
Gute Kombinationen
Ruhe-EKG — Das EKG bewertet die elektrische Aktivität des Herzens, die Echokardiographie seine Struktur und Kontraktilität — zusammen ergeben sie ein vollständigeres Bild des Herzzustands
Troponin und NT-proBNP (Herzmarker) — NT-proBNP korreliert mit der echokardiographisch beurteilten hämodynamischen Kammerbelastung und wird bei der Diagnostik der Herzinsuffizienz häufig parallel bestimmt
Belastungs-EKG (Ergometrie) — Die Belastungsechokardiographie verbindet die strukturelle Beurteilung mit einer Belastungsprovokation und erhöht die Sensitivität beim Nachweis einer koronaren Herzkrankheit
Sicherheit
Nebenwirkungen & Kontraindikationen
Mögliche Nebenwirkungen
Kontraindikationen
Transösophageale Echokardiographie (invasive Variante): Speiseröhrenverengungen oder -krampfadern, kürzlich erfolgte Speiseröhrenoperation
Wechselwirkungen
Adipositas und hohes Körpergewicht verschlechtern die Bildqualität aufgrund eines schlechteren Schallfensters
Chronisch obstruktive Lungenerkrankung und Lungenemphysem erschweren die Durchdringung der Ultraschallwellen durch überschüssige Luft im Brustkorb
Deformitäten des Brustkorbs (z. B. Skoliose, Trichterbrust) können die verfügbaren Schallfenster einschränken
Vorhofflimmern und andere unregelmäßige Rhythmen erschweren die genaue Messung der Ejektionsfraktion mit Methoden, die auf der Mittelung von Herzzyklen beruhen
Eine kürzlich durchgeführte transösophageale Echokardiographie oder andere Eingriffe an der Speiseröhre sollten vor einer TEE angegeben werden
Position des Patienten und Atemtiefe beeinflussen die Bildqualität, weshalb der Untersucher um eine Lageänderung oder Luftanhalten bitten kann
Lohnt es sich?
Für wen geeignet
- Personen mit Belastungsdyspnoe, Beinödemen oder anderen Symptomen, die auf eine Herzinsuffizienz hindeuten
- Patienten mit einem bei der körperlichen Untersuchung festgestellten Herzgeräusch
- Personen nach durchgemachtem Herzinfarkt, bei denen Pumpfunktion und Ausmaß der Schädigung beurteilt werden müssen
- Patienten mit bekannter Klappenerkrankung, die eine regelmäßige Überwachung benötigen
Nicht geeignet für
- Transösophageale Echokardiographie (invasive Variante): Speiseröhrenverengungen oder -krampfadern, kürzlich erfolgte Speiseröhrenoperation
Evidenz
Wissenswertes
Die linksventrikuläre Ejektionsfraktion ist der Prozentsatz des Blutvolumens, das bei einer Kontraktion aus der Kammer gepumpt wird, und ein Kernparameter zur Beurteilung der Herzinsuffizienz.
Der Farbdoppler legt Informationen über Richtung und Geschwindigkeit des Blutflusses als farbige Karte über das zweidimensionale Bild.
Die Bildqualität hängt maßgeblich vom Schallfenster ab — Adipositas und Lungenerkrankungen können die Gewinnung eines klaren Befunds erheblich erschweren.
Die Belastungsechokardiographie kann eine koronare Herzkrankheit bei Patienten nachweisen, die kein klassisches Laufband-Belastungs-EKG durchführen können.
Studien
Dieses Dokument liefert aktualisierte Normwerte für alle vier Herzkammern, einschließlich dreidimensionaler Echokardiographie und Myokardverformung, auf Basis deutlich größerer Gruppen gesunder Personen aus mehreren Datenbanken.
Lang R.M. et al., European Heart Journal – Cardiovascular Imaging, 2015
Recommendations for cardiac chamber quantification by echocardiography in adults: an update from the American Society of Echocardiography and the European Association of Cardiovascular Imaging
Starke EvidenzLang RM, Badano LP, Mor-Avi V, Afilalo J, Armstrong A, Ernande L, et al. · European Heart Journal – Cardiovascular Imaging · 2015
Gemeinsames Dokument von ASE und EACVI zur Festlegung aktualisierter Standards für die Messung von Kammerdimensionen und Ejektionsfraktion in der Echokardiographie Erwachsener.
Studie ansehenCentral role of echocardiography in the diagnosis and assessment of heart failure
Mäßige EvidenzCheesman MG, Leech G, Chambers J, Monaghan MJ, Nihoyannopoulos P · Heart (British Cardiac Society) · 1998
Positionspapier der britischen echokardiographischen Fachgesellschaft zur zentralen Rolle der Echokardiographie bei Diagnostik und Beurteilung der Herzinsuffizienz.
Studie ansehenQuellen & Literaturverzeichnis
- Lang et al. 2015 — European Heart Journal – Cardiovascular Imaging
- Cheesman et al. 1998 — Heart, British Society of Echocardiography
Die Zitate sind für diese Demoversion beispielhaft und erfordern vor der produktiven Veröffentlichung eine vollständige bibliografische Prüfung durch die Redaktion.
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Über die Autoren dieses Eintrags
Autor
dr Katarzyna LewandowskaKardiologin
Katarzyna arbeitet als Kardiologin an einem Warschauer Universitätsklinikum und beschäftigt sich seit Jahren mit kardiovaskulärer Prävention — sie versucht, wie sie sagt, Menschen zur Verhaltensänderung zu bewegen, bevor sie auf ihrer Station landen, nicht danach. Zu VitMode stieß sie nach mehreren Gesprächen mit Anna auf einer Konferenz zur Lifestyle-Medizin, wo beide dieselbe Frustration entdeckten: ein Internet voller widersprüchlicher Aussagen zu Cholesterin, Aspirin und Herz-Supplementen, ohne klares Signal, was tatsächlich durch Forschung gestützt wird. Sie begutachtet Inhalte zu Herz-Kreislauf-Gesundheit, Lipidprofilen und medikamentöser Prävention und unterscheidet dabei konsequent, was einer statistischen Population hilft und was für eine bestimmte Person sinnvoll ist. In ihrer Freizeit fährt sie Rennrad — nicht für die Leistung, sondern weil man, wie sie sagt, schwer glaubwürdig über Prävention schreiben kann, ohne sie selbst zu praktizieren.
31 Veröffentlichungen auf dieser Seite
Fachliche Prüfung
dr Piotr ZielińskiEndokrinologe
Piotr praktiziert seit über fünfzehn Jahren Endokrinologie, vor allem im Bereich männlicher Hormonstörungen und Stoffwechselgesundheit. Zu VitMode kam er als wissenschaftlicher Berater, weil er — wie er scherzt — es leid war, bei jedem Termin dieselben Fragen zu Testosteron zu beantworten, und beschloss, die Antworten einmal ordentlich aufzuschreiben. Er begutachtet Inhalte zu Hormontherapie, Supplement-Pharmakologie und Wechselwirkungen und achtet darauf, dass Artikel nie zur Ermutigung zur Selbstsupplementierung werden, wo eigentlich Diagnostik und ärztliche Aufsicht nötig sind. Sein berufliches Motto — „erst der Beweis, dann die Begeisterung" — hat er schon mehr als einem Patienten mitgegeben, der mit einem im Internet gefundenen Supplement-Plan zu ihm kam.
210 Veröffentlichungen auf dieser Seite
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Kommentare (2)
- KW
Kasia W. vor 2 Wochen
Sehr übersichtlich beschrieben, besonders der Abschnitt zu den Wechselwirkungen — das hatte ich so an keiner anderen Stelle gesehen.
- MT
Marek T. vor einem Monat
Plant ihr ein Update mit der neuesten Studie aus diesem Jahr? Ich habe eine interessante Metaanalyse gesehen.
