Chronischer Durchfall: Ursachen und welche Untersuchungen Schritt für Schritt sinnvoll sind
Durchfall, der länger als 4 Wochen anhält, betrifft etwa 6-7 % der Erwachsenen, und mehr als 90 % der Fälle haben eine nicht infektiöse Ursache. Meist ist es ein Reizdarmsyndrom mit Durchfall oder ein funktioneller Durchfall, doch bei manchen Menschen stecken Zöliakie, Gallensäureverlustsyndrom, mikroskopische Kolitis, exokrine Pankreasinsuffizienz oder eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung dahinter. Wir erklären, wie man wässrigen, fettigen und entzündlichen Durchfall unterscheidet, welche Untersuchungen zuerst sinnvoll sind (Zöliakie, Calprotectin, Blutbild, CRP), wann eine Koloskopie mit Biopsien nötig ist und welche Alarmzeichen eine dringende Abklärung erfordern.
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- Erstellt auf Basis von Primärquellen: klinische Studien, Meta-Analysen und Leitlinien. Studienergebnisse beschreiben wir getrennt von unserer Einordnung.
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Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Chronischer Durchfall: kurze Antwort und Untersuchungsplan
- →Was ist chronischer Durchfall und wie wird er eingeteilt?
- →Was sind die häufigsten Ursachen chronischen Durchfalls?
- →Gallensäureverlustsyndrom: häufig und oft übersehen
- →Mikroskopische Kolitis: Eine normale Koloskopie schließt eine Entzündung nicht aus
- →Untersuchungen Schritt für Schritt: was zuerst, was später?
- →Was Sie selbst tun können: Checkliste
- →Mythos: Wenn Koloskopie und Untersuchungen normal sind, muss es der Reizdarm sein
- →Wann zum Arzt: Alarmzeichen und Grenzen
- →Unsere redaktionelle Empfehlung






