SIBO — bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms
SIBO (small intestinal bacterial overgrowth) ist ein Zustand, bei dem sich Bakterien, die normalerweise den Dickdarm besiedeln, übermäßig im Dünndarm vermehren, wo sie unter normalen Bedingungen deutlich seltener vorkommen. Die Folge sind Blähungen, Gase, Bauchschmerzen sowie Durchfall oder Verstopfung, die leicht mit dem Reizdarmsyndrom verwechselt werden können — und tatsächlich zeigen Studien, dass sich beide Diagnosen deutlich häufiger überschneiden, als man vermuten würde. Das Problem ist, dass die üblichen diagnostischen SIBO-Tests reale Einschränkungen haben und der Begriff selbst heute oft breiter verwendet wird, als es die Beweislage zulässt.
Wie dieser Text entstanden ist
- Autor
- Redakcja VitMode — Żywienie, suplementy i trening — das VitMode-Redaktionsteam, ohne namentliche Autoren
- Methode
- Erstellt auf Basis von Primärquellen: klinische Studien, Meta-Analysen und Leitlinien. Studienergebnisse beschreiben wir getrennt von unserer Einordnung.
- Quellenprüfung
- Zitierte PubMed-Arbeiten werden automatisch auf übereinstimmende Kennung, Titel und Erscheinungsjahr geprüft.
- Medizinische Prüfung
- keine — dieser Text wurde nicht von einem Arzt geprüft
- Zuletzt aktualisiert
Die Inhalte sind edukativ und ersetzen keine ärztliche Beratung. Den vollständigen Redaktionsprozess ansehen
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Bakterien am richtigen Ort, in der falschen Menge
- →Wie SIBO untersucht wird — und warum das Testergebnis nicht das letzte Wort ist
- →SIBO und Reizdarmsyndrom — zwei Diagnosen, derselbe Patient?
- →Warum es zur Fehlbesiedlung kommt — der Mechanismus
- →Behandlung — Rifaximin und seine reale Wirksamkeit
- →Wer ein erhöhtes Risiko hat
- →Grenzen — was wir nicht mit Sicherheit wissen
- →Unsere redaktionelle Empfehlung






