Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose): Ursachen und Behandlung
Übermäßiges Schwitzen betrifft nach Übersichtsarbeiten etwa 2 bis 5 % der Bevölkerung und ist in den meisten Fällen kein Zeichen einer Krankheit: Es handelt sich um eine primäre fokale Hyperhidrose von Achseln, Händen, Füßen oder Gesicht. Manchmal stecken jedoch Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes, ein Medikament oder eine Infektion dahinter, deshalb ist der erste Schritt die Unterscheidung zwischen primärer und sekundärer Form. Der Artikel zeigt, wie das gelingt, und führt dann durch die Behandlungsleiter: Aluminiumchlorid-Antitranspirantien, Iontophorese, topische Anticholinergika, Botulinumtoxin, Medikamente zum Einnehmen und Eingriffe, jeweils mit einer ehrlichen Einschätzung der Evidenz.
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- Erstellt auf Basis von Primärquellen: klinische Studien, Meta-Analysen und Leitlinien. Studienergebnisse beschreiben wir getrennt von unserer Einordnung.
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Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Was ist Hyperhidrose und ist das noch normal?
- →Woher kommt der Schweiß? Der Mechanismus kurz erklärt
- →Primär oder sekundär? So unterscheidet man sie
- →Welche Krankheiten und Medikamente verursachen sekundäres Schwitzen?
- →Aluminiumchlorid-Antitranspirantien: der erste Behandlungsschritt
- →Iontophorese: für Hände und Füße
- →Topische Anticholinergika
- →Botulinumtoxin, Medikamente zum Einnehmen und Eingriffe
- →Praktischer Plan und Alltagsgewohnheiten
- →Mythos: Hyperhidrose kommt von Stress und mangelnder Hygiene
- →Einschränkungen: was dieser Artikel nicht entscheidet
- →Unsere redaktionelle Empfehlung






