Telogenes Effluvium oder androgenetische Alopezie? So unterscheiden Sie die Haarausfall-Typen
Plötzlich bemerken Sie mehr Haare auf der Bürste und im Abfluss der Dusche — und sofort stellt sich die Frage, ob es sich um eine vorübergehende Episode handelt, die von selbst vergeht, oder um den Beginn eines dauerhaften, fortschreitenden Haarausfalls. Telogenes Effluvium und androgenetische Alopezie sind zwei grundverschiedene Phänomene mit unterschiedlichem Verlauf, unterschiedlicher Prognose und unterschiedlicher Behandlung, werden aber oft verwechselt, da sich beide durch dasselbe Symptom äußern — stärkeren Haarausfall als gewöhnlich. Wir erklären, wie man den Unterschied anhand von Muster, Tempo und Auslöser erkennt und wann beide Typen gleichzeitig auftreten können.
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Zwei verschiedene Phänomene hinter einem irreführenden Symptom
- →Wie der normale Haarwachstumszyklus funktioniert
- →Androgenetische Alopezie — anderer Mechanismus, anderer Verlauf
- →Muster und Tempo — die wichtigsten Unterscheidungskriterien
- →Der Zugtest (Pull-Test) — eine einfache Unterscheidungsmethode
- →Was telogenes Effluvium am häufigsten auslöst
- →Nicht jede Studie bestätigt Mängel — ein ehrlicher Blick auf die Daten
- →Differenzialdiagnostik beim Arzt — was zu erwarten ist
- →Wann sich eine dermatologische Konsultation lohnt
- →Zusammenfassung in Tabellenform
- →Unsere redaktionelle Empfehlung






