Seborrhoische Dermatitis und Schuppen: Ursachen und Behandlung
Schuppen und seborrhoische Dermatitis sind zwei Enden desselben Spektrums: von Schuppung der Kopfhaut ohne sichtbare Entzündung bis zu geröteten, schuppenden Herden an Gesicht, Augenbrauen und Brust. Eine Metaanalyse von 2024 beziffert die weltweite Häufigkeit der seborrhoischen Dermatitis auf etwa 4,4 %, und der Hauptverdächtige ist nicht mangelnde Hygiene, sondern die Reaktion der Haut auf Malassezia-Hefen. Ein Cochrane-Review mit 51 Studien und mehr als 9000 Personen bestätigt, dass Ketoconazol und Ciclopirox besser wirken als Placebo und kurze Kortikosteroid-Kuren ähnlich wie Antimykotika. Wir erklären, wie man Schuppen von anderen Erkrankungen unterscheidet, was wirkt und wie man in Remission bleibt.
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- Erstellt auf Basis von Primärquellen: klinische Studien, Meta-Analysen und Leitlinien. Studienergebnisse beschreiben wir getrennt von unserer Einordnung.
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Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Was sind Schuppen und was ist seborrhoische Dermatitis?
- →Warum entsteht sie? Die Rolle der Malassezia-Hefen
- →Welche Symptome gibt es, und woran erkennt man, dass es nicht Psoriasis oder Pilz ist?
- →Was sagen Studien zu Antimykotika?
- →Topische Steroide und Calcineurin-Inhibitoren: wann und wie lange?
- →Was löst Schübe aus, und wie bleibt man in Remission?
- →Mythos: Schuppen bedeuten, dass man die Haare öfter waschen muss
- →Und die Parkinson-Krankheit? Ein kurzer Hinweis zum Zusammenhang
- →Wann zum Arzt, und was dieser Text nicht entscheidet
- →Unsere redaktionelle Empfehlung






