Ferritin und Haarausfall: Welcher Wert ist optimal, und ergibt die 70-ng/ml-Regel Sinn?
Im Netz kursiert die Regel, dass das Ferritin bei Haarausfall mindestens 70 ng/ml betragen sollte und die 'Labornorm' von 15–30 ng/ml zu niedrig sei. Was sagen die Studien? Die Belege sind widersprüchlich: In einer kontrollierten Studie mit 457 Frauen war ein Eisenmangel bei Frauen mit Haarausfall nicht häufiger als bei gesunden, in anderen war das Ferritin bei Haarausfall deutlich niedriger, und randomisierte Studien zur Eisensupplementierung bei Haarausfall ohne Anämie gibt es praktisch nicht. Wir erklären, woher die 70 ng/ml stammen, was über Eisenmangel und telogenen Haarausfall wirklich bekannt ist, wann Ferritin keine Rolle spielt (androgenetische Alopezie) und wie man vernünftig damit umgeht.
Wie dieser Text entstanden ist
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- Redakcja VitMode — Badania i biomarkery — das VitMode-Redaktionsteam, ohne namentliche Autoren
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- Erstellt auf Basis von Primärquellen: klinische Studien, Meta-Analysen und Leitlinien. Studienergebnisse beschreiben wir getrennt von unserer Einordnung.
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Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Welcher Ferritinwert ist bei Haarausfall optimal? Die kurze Antwort
- →Was misst Ferritin, und warum kann das Ergebnis irreführen?
- →Warum braucht der Haarfollikel Eisen?
- →Studien, die niedrigeres Ferritin bei Haarausfall zeigen
- →Die Studie, die das Gegenteil zeigte
- →Woher stammen die 70 ng/ml, und was sagen die Autoritäten?
- →Frauen, Männer und verschiedene Alopezieformen — wo Ferritin eine Rolle spielt
- →Wie geht man mit einem Ferritinwert bei Haarausfall vernünftig um?
- →Mythos oder Fakt: 'Ferritin muss 70 betragen, damit die Haare nicht mehr ausfallen'
- →Wann zum Arzt, und was dieser Artikel nicht abdeckt
- →Unsere redaktionelle Empfehlung






