Familiäre Hypercholesterinämie: Symptome, Diagnose und Behandlung
Die familiäre Hypercholesterinämie (FH) ist eine der häufigsten Erbkrankheiten: Sie betrifft etwa 1 von 250–300 Menschen und verursacht ein Leben lang sehr hohes LDL-Cholesterin. Jahrelang verläuft sie ohne Beschwerden, sodass das erste Signal oft ein vorzeitiger Herzinfarkt bei einem Elternteil oder ein Lipidwert über 190 mg/dl ist. Wir erklären, wie die FH diagnostiziert wird (Dutch-Lipid-Clinic-Network-Score, Untersuchung der Gene LDLR, APOB, PCSK9), warum die Untersuchung der Verwandten so wichtig ist, wie Erwachsene und Kinder behandelt werden und was bei Schwangerschaft gilt.
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Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Was ist familiäre Hypercholesterinämie? Die kurze Antwort
- →Wie häufig ist die FH? Daten zur Häufigkeit
- →Warum verursacht die FH hohes Cholesterin? Die Gene LDLR, APOB und PCSK9
- →Symptome der familiären Hypercholesterinämie: Xanthome, Arcus corneae, vorzeitige Herzerkrankung
- →Wie wird die FH diagnostiziert? DLCN-Score und LDL-Schwellen
- →Gentest bei FH: was er bringt und was er nicht entscheidet
- →Untersuchung der Verwandten: Kaskaden-Screening der Familie
- →Behandlung der familiären Hypercholesterinämie bei Erwachsenen: Statin, Ezetimib, PCSK9-Hemmer
- →FH bei Kindern und Jugendlichen: Ab wann behandeln?
- →FH, Schwangerschaft und Familienplanung
- →Mythos: 'Ich habe FH, aber ich esse gesund und treibe Sport, also brauche ich keine Medikamente'
- →Wann zum Arzt und Grenzen dieses Artikels
- →Unsere redaktionelle Empfehlung






