TRT und Venenthrombose-Risiko: Was wir nach der TRAVERSE-Studie wissen
Erhöht eine Testosterontherapie das Risiko für tiefe Beinvenenthrombose und Lungenembolie? Die Antwort ist differenzierter, als Schlagzeilen vermuten lassen. Die große TRAVERSE-Studie (NEJM, 2023) zeigte, dass TRT das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder kardiovaskulären Tod nicht erhöht, verzeichnete aber eine höhere Häufigkeit von Lungenembolien in der Testosterongruppe. Metaanalysen randomisierter Studien aus der Zeit vor TRAVERSE fanden keinen Zusammenhang, jedoch mit breiten Konfidenzintervallen. Dieser Artikel ordnet die Daten, erklärt die Rolle des Hämatokrits, benennt Personen mit erhöhtem Risiko und beschreibt die Symptome, bei denen sofort Hilfe nötig ist.
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Erhöht TRT das Risiko einer Venenthrombose? Die kurze Antwort
- →Warum wird überhaupt ein Zusammenhang zwischen Testosteron und Thrombose vermutet?
- →Was die TRAVERSE-Studie zeigte
- →Was Metaanalysen randomisierter Studien sagen
- →Hämatokrit, Erythrozytose und Risiko im ersten Jahr
- →Wer hat ein erhöhtes Risiko?
- →Was in der Praxis tun: Überwachung und Vorbeugung
- →Mythos: 'Da TRAVERSE sicher war, betrifft mich Thrombose nicht'
- →Wann sofort Hilfe suchen: Symptome von Thrombose und Embolie
- →Zusammenfassung und Haltung der Redaktion










