Vitamin D und Schuppenflechte — lindert orale Supplementierung die Symptome?
Cremes und Salben mit Vitamin-D-Analoga sind seit Jahren die verschreibungspflichtige Standardbehandlung bei Schuppenflechte — das ist in der Dermatologie längst gesichert. Deutlich weniger klar ist jedoch, ob gewöhnliche orale Vitamin-D-Supplementierung — dieselbe, die viele Menschen im Herbst und Winter für die Abwehrkräfte einnehmen — überhaupt Einfluss auf den Krankheitsverlauf hat. Ein systematischer Review und eine Metaanalyse randomisierter Studien aus dem Jahr 2021 versuchten, diese Frage zu beantworten — und das Ergebnis ist uneindeutiger, als es auf den ersten Blick scheinen mag.
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Schuppenflechte ist kein Ekzem — eine wichtige Unterscheidung zu Beginn
- →Vitamin D in der Dermatologie: ein altbekanntes Thema, aber nicht in der Form, an die die meisten denken
- →Was der systematische Review von 2021 genau untersuchte
- →Warum das Ergebnis "uneindeutig" ist, nicht einfach "negativ"
- →Grenzen dieser Daten
- →Was das für jemanden mit Schuppenflechte bedeutet, der eine Supplementierung erwägt
- →Zusammenfassung im Überblick
- →Unsere redaktionelle Empfehlung





