Dasatinib und Quercetin (D+Q): Warum ein Krebsmedikament mit einem Flavonoid kombiniert wurde
Das D+Q-Protokoll — Dasatinib, ein bei chronischer myeloischer Leukämie eingesetztes Krebsmedikament, kombiniert mit Quercetin, einem weit verbreiteten Flavonoid — ist heute die beim Menschen am besten untersuchte senolytische Kombination. Unsere früheren Artikel über Fisetin und über Quercetin als Senolytikum haben dieselben Pilotstudien aus einer anderen Perspektive beschrieben. Hier geht es um die Frage, die dort nur am Rande vorkam: Warum wurde ausgerechnet Dasatinib, ein Medikament mit realer, nicht trivialer Toxizität, zum Partner von Quercetin, und was bedeutet die 'Hit-and-Run'-Dosierungslogik, auf der das gesamte Protokoll beruht?
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Ein Leukämiemedikament und ein Flavonoid aus Früchten — ein ungewöhnliches Paar
- →Woher die D+Q-Kombination stammt
- →Warum ausgerechnet Dasatinib, nicht eine sicherere Substanz
- →'Hit-and-Run'-Dosierung — warum keine tägliche Einnahme nötig ist
- →Die ersten Daten zur Reduktion seneszenter Zellen beim Menschen
- →Die zweite Pilotstudie: idiopathische Lungenfibrose
- →Sicherheit — Dasatinib ist ein echtes Krebsmedikament, kein Nahrungsergänzungsmittel
- →Mythos gegen Fakt
- →Für wen das Thema heute praktisch relevant ist
- →Grenzen dieser Daten
- →Unsere redaktionelle Einschätzung









