Niedrige Libido trotz normalem Testosteron — wie ist das möglich?
Der Bluttest fällt normal aus, doch die Libido ist trotzdem deutlich niedriger als früher. Das ist eine der frustrierendsten Situationen in der Sprechstunde — denn intuitiv erwarten wir, dass „normales Testosteron” das Thema erledigt. Wir erklären, welche anderen hormonellen, medikamentösen und psychologischen Mechanismen es zu prüfen lohnt, bevor man den Befund für sinnlos hält.
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Normaler Befund, und das Problem bleibt — eine häufige, verwirrende Situation
- →Erster Verdächtiger: SHBG und freies Testosteron
- →Zweiter Verdächtiger: Prolaktin, ein bei Libidoproblemen selten geprüftes Hormon
- →Dritter, statistisch häufigster Verdächtiger: Medikamente, besonders SSRI
- →Schilddrüse — seltener übersehen, aber dennoch erwähnenswert
- →Der vierte, am häufigsten übersehene Bereich: Psyche und Beziehung
- →Wie man das Thema in der Praxis Schritt für Schritt angeht
- →Grenzen dieses Vorgehens
- →Unsere redaktionelle Empfehlung










