Omega-3 und ADHS-Symptome bei Kindern — Was zeigt die Metaanalyse?
Omega-3-Fettsäuren, insbesondere EPA, gehören seit Jahren zu den am häufigsten untersuchten Nahrungsergänzungsmitteln bei ADHS im Kindesalter — meist gesucht von Familien, die etwas neben Stimulanzien oder anstelle einer zögerlichen Entscheidung dafür wollen. Die wichtigste Metaanalyse zu diesem Thema, die 10 Studien und 699 Kinder umfasst, fand tatsächlich einen realen, statistisch signifikanten Effekt. Das Problem: Die Autoren selbst bezeichnen ihn als „bescheiden“ und deutlich kleiner als den Effekt von Medikamenten — ein entscheidender Punkt, bevor jemand Fischöl als Ersatz für eine etablierte Behandlung betrachtet.
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →ADHS und die Suche nach Optionen neben der medikamentösen Behandlung
- →Woher die Idee zu Omega-3 bei ADHS überhaupt kommt — die neurobiologische Hypothese
- →Was die Metaanalyse von Bloch und Qawasmi (2011) genau zeigte
- →Ein realer, aber deutlich kleinerer Effekt als Medikamente
- →Mythos gegen Fakt: „Fischöl statt Medikamente“
- →Warum die EPA-Dosis wichtig ist, DHA aber nicht unbedingt
- →Einschränkungen dieser Daten, die man kennen sollte
- →Für wen eine Omega-3-Supplementierung als Ergänzung sinnvoll sein kann
- →Omega-3 und ADHS im Überblick
- →Unsere redaktionelle Empfehlung







