Omega-3-Fettsäuren und Depression: Warum entscheiden Form und Dosis über die Wirksamkeit?
"Omega-3 gegen Depression" ist eine jener Empfehlungen, die so oft gehört wird, dass kaum jemand nach den Details fragt — und genau die Details entscheiden hier über alles. Zwei unabhängige Metaanalysen zeigen übereinstimmend, dass die antidepressive Wirkung keine Eigenschaft der "Omega-3-Fettsäuren" als Ganzes ist, sondern einer konkreten Fettsäure, EPA, in einem konkreten, moderaten Dosisbereich — und eine Überschreitung dieses Bereichs schwächt den Effekt paradoxerweise, statt ihn zu verstärken.
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Warum "Omega-3-Fettsäuren" eine zu breite Kategorie für diese Frage ist
- →Was die erste Metaanalyse zeigt — die Rolle der EPA-Form
- →Was die zweite Metaanalyse zeigt — die Rolle der Dosis
- →Warum gerade EPA, und warum nicht zu viel
- →Was das in der Praxis bedeutet
- →Einschränkungen, die man im Blick behalten sollte
- →Praktische Zusammenfassung
- →Unsere redaktionelle Empfehlung






