Migräne und Magnesium: Beugt eine Supplementierung wirklich Anfällen vor?
Magnesium bei Migräne wird fast reflexartig empfohlen, irgendwo zwischen Großmutters Rat und "sicherheitshalber" eingenommener Supplementierung — doch diesmal steckt mehr hinter der Empfehlung als bloße Tradition. Eine aktuelle Dosis-Wirkungs-Metaanalyse aus dem Jahr 2025, die 22 randomisierte Studien umfasst, zeigt, dass eine Magnesium-Supplementierung die Häufigkeit von Migräneanfällen im Schnitt um 2,51 Episoden pro Monat gegenüber Placebo reduzierte und zusätzlich die Schmerzintensität sowie die Anzahl der Migränetage pro Monat verringerte. Dieses Ergebnis ist vergleichbar mit, und in manchen Aspekten sogar besser als, andere bekannte präventive Interventionen wie CoQ10 oder Vitamin D. In diesem Artikel schauen wir uns genau an, was diese Zahlen zeigen, wie sie im Vergleich zu anderen in derselben Studie getesteten Präparaten abschneiden, und warum dies ein anderes Thema ist als unser Artikel über Magnesium und Schlafqualität — trotz desselben Minerals sind Mechanismus und klinischer Kontext völlig unterschiedlich.
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Warum Magnesium überhaupt im Kontext von Migräne betrachtet wird
- →Was die Dosis-Wirkungs-Metaanalyse von 2025 zeigt
- →Was "mittlere Differenz" bedeutet und warum diese Unterscheidung wichtig ist
- →Was das in der Praxis bedeutet
- →Grenzen, die man im Kopf behalten sollte
- →Praktische Zusammenfassung
- →Unsere redaktionelle Empfehlung





