Melisse (Melissa officinalis) bei Angst und Schlaflosigkeit: Was zeigt die Evidenz wirklich?
Melisse (Melissa officinalis) wird seit Jahrhunderten zu beruhigenden Tees aufgebrüht, doch erst in den letzten Jahren wurde sie systematisch in klinischen Studien überprüft. Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2021 zeigt einen statistisch signifikanten Effekt auf Angst- und Depressionssymptome — mit dem Vorbehalt, dass die Zahl der Studien klein und die Beweisqualität mäßig ist. Die Evidenz für die Wirkung von Melisse auf den Schlaf selbst ist deutlich dünner — was wir wissen, stammt größtenteils aus einzelnen, kleinen klinischen Studien.
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Eine seit Jahrhunderten bekannte Pflanze, erst kürzlich wissenschaftlich untersucht
- →Wie Melisse wirken soll — der Mechanismus
- →Was die Meta-Analyse von 2021 zeigte
- →Und wie steht es um Schlaflosigkeit? Die Evidenz ist deutlich dünner
- →Mythos gegen Fakt
- →In Studien verwendete Dosierungen und Sicherheit
- →Grenzen dieser Daten
- →Unsere redaktionelle Empfehlung





