L-Theanin bei Stress und Angst — was zeigt eine klinische Studie?
L-Theanin, eine Aminosäure, die vor allem als milder Begleitstoff zu Koffein bekannt ist, wird zunehmend als natürlicher Weg beworben, um mit Stress und Angst umzugehen. Eine randomisierte, doppelblinde Studie mit Magnetenzephalografie (MEG) zeigte tatsächlich messbare Veränderungen in der Stressreaktion und der Gehirnaktivität — aber es lohnt sich, genau zu verstehen, was konkret gemessen wurde, an welcher Gruppe und was diese Ergebnisse im Kontext einer klinischen Angststörung nicht beweisen.
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Eine Tee-Aminosäure, über die im Kontext von Stress immer öfter gesprochen wird
- →Vorgeschlagener Mechanismus: Alphawellen und "ruhige Wachsamkeit"
- →Die Studie: L-Theanin, MEG und die Stressreaktion
- →Eine wichtige Unterscheidung: akuter Laborstress ist keine klinische Angststörung
- →Mythos gegen Fakt: "natürlich" bedeutet nicht "Medikament gegen Angst"
- →Für wen L-Theanin eine sinnvolle Wahl sein kann
- →L-Theanin bei Stress und Angst — die Kurzfassung
- →Unsere redaktionelle Empfehlung








