Ginkgo biloba, Gedächtnis und Durchblutung: Was zeigen große Studien?
Der Ginkgobaum ist eine der ältesten noch lebenden Baumarten der Erde und eines der meistverkauften „Nootropika" auf dem Markt — beworben zur Verbesserung von Gedächtnis, Konzentration und Durchblutung. Große, mehrjährige klinische Studien zeichnen jedoch ein überraschend gespaltenes Bild: Bei gesunden Menschen und in der Demenzprävention zeigten strenge Studien keinen Effekt, während bei Patienten mit bereits diagnostizierten kognitiven Störungen, begleitend zur Standardbehandlung eingesetzt, eine messbare, wenn auch moderate Verbesserung erkennbar ist.
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Ein lebendes Fossil in Kapselform
- →Wirkmechanismus: warum es überhaupt wirken könnte
- →Was eine große Metaanalyse bei gesunden Menschen zeigt
- →Sechs Jahre Beobachtung: die GEM-Studie und Demenzprävention
- →Wo Ginkgo tatsächlich wirkt: Patienten mit bereits diagnostizierter Störung
- →Und die periphere Durchblutung?
- →Mythos gegen Fakt: „Ginkgo verbessert bei jedem das Gedächtnis"
- →Sicherheit und Wechselwirkungen — warum das kein neutrales Präparat ist
- →Für wen eine Supplementierung in der Praxis sinnvoll sein könnte
- →Die Zahlen im Überblick
- →Unsere redaktionelle Empfehlung









