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Flavonoide (Diosmin) und Hämorrhoiden — Was zeigt die Metaanalyse?

Hämorrhoiden gehören zu den häufigsten Beschwerden, über die Patienten am seltensten offen sprechen — die Scham führt dazu, dass viele Betroffene im Stillen nach Informationen suchen und dabei auf widersprüchliche Ratschläge stoßen. Ein systematischer Review mit Metaanalyse aus dem Jahr 2020 fasste zusammen, was tatsächlich über orale Präparate mit mikronisierter gereinigter Flavonoidfraktion (MPFF, auf Diosmin-Basis) bekannt ist — mit konkreten Zahlen zu Blutungen, Ausfluss, Schmerzen und allgemeiner Besserung, statt allgemeiner Aussagen wie „hilft bei Hämorrhoiden“.

AKdr Anna Kowalczyk26. August 202611 Min. Lesezeit
Inhaltsverzeichnis

Ein weitverbreitetes Problem, über das selten offen gesprochen wird

Hämorrhoiden sind gefäßreiche Gewebepolster, die bei jedem Menschen natürlicherweise im Analkanal vorhanden sind — zum Problem werden sie erst, wenn sie sich vergrößern, anschwellen oder sich entzünden und dabei Blutungen, Juckreiz, Unwohlsein und manchmal Schmerzen verursachen. Schätzungen zufolge sind symptomatische Hämorrhoiden im Laufe des Lebens bei einem erheblichen Teil der erwachsenen Bevölkerung ein Thema, wobei das Risiko mit dem Alter, in der Schwangerschaft, bei chronischer Verstopfung sowie bei langem Sitzen oder übermäßigem Pressen beim Stuhlgang steigt.

Trotz der Häufigkeit des Problems bleibt das Thema von Scham umgeben — viele Menschen verschieben den Arztbesuch, suchen still im Internet nach Informationen oder greifen zum erstbesten Präparat, ohne zu prüfen, ob dessen Wirkung überhaupt belegt ist. Dieses Umfeld begünstigt widersprüchliche, oft übertriebene Versprechungen. Dieser Artikel verfolgt ein anderes Ziel: konkret darzustellen, was ein großer systematischer Review mit Metaanalyse zu einer weitverbreiteten Gruppe oraler Präparate tatsächlich gezeigt hat — ohne Beschönigung, aber auch ohne die Ergebnisse überzuinterpretieren.

Wir schreiben darüber sachlich und klinisch, weil sowohl das Thema selbst als auch die Menschen, die damit zu tun haben, das verdienen. Scham sollte kein Grund dafür sein, schlechtere, weniger präzise Informationen zu erhalten als bei jeder anderen Erkrankung.

Was sind MPFF-Flavonoide, und woher stammt die Hypothese zu ihrer Wirkung

Die mikronisierte gereinigte Flavonoidfraktion (MPFF, engl. micronized purified flavonoid fraction) ist ein standardisiertes Präparat, das hauptsächlich auf Diosmin basiert, mit einem geringen Anteil Hesperidin — Flavonoide, die aus Zitrusfrüchten gewonnen werden. Diosmin-basierte Präparate sind unter verschiedenen Handelsnamen als Arzneimittel oder oral eingenommene Nahrungsergänzungsmittel erhältlich, meist zur Behandlung chronisch-venöser Insuffizienz und symptomatischer Hämorrhoiden.

Die mechanistische Hypothese stützt sich auf gefäßschützende und entzündungshemmende Eigenschaften dieser Verbindungsklasse: MPFF-Flavonoide sollen den Tonus der Venenwände erhöhen, den Lymphabfluss verbessern, die Durchlässigkeit der Kapillaren verringern und die Freisetzung von Entzündungsmediatoren einschränken, die an der Schwellung und Reizung des Hämorrhoidalgewebes beteiligt sind. Das ist ein plausibler, biologisch stimmiger Mechanismus — doch die Plausibilität eines Mechanismus allein ersetzt keine klinischen Belege dafür, dass er sich tatsächlich in einer spürbaren Besserung für Patienten niederschlägt. Genau diese Frage stellten sich die Autoren der unten besprochenen Metaanalyse.

Die Metaanalyse 2020 — was genau wurde untersucht

Micronized Purified Flavonoid Fraction in Hemorrhoid Disease: A Systematic Review and Meta-Analysis

Mäßige Evidenz

Sheikh P, Lohsiriwat V, Shelygin Y · Advances in Therapy · 2020

Der systematische Review umfasste 11 Studien, beschrieben in 13 Artikeln, zum Einsatz von MPFF bei Hämorrhoidalerkrankung. Die eigentliche quantitative Metaanalyse (Datenzusammenführung) wurde jedoch nur für 4 Studien durchgeführt, für die vergleichbare Zahlenwerte vorlagen. Ergebnisse nach Symptom: Blutung — Odds Ratio (OR) 0,082 (95 %-KI 0,027–0,250; p<0,001); Ausfluss/Sickern — OR 0,12 (95 %-KI 0,04–0,42; p<0,001); allgemeine Besserung aus Patientensicht — OR 5,25 (95 %-KI 2,58–10,68; p<0,001); allgemeine Besserung aus Sicht des Untersuchers/Arztes — OR 5,51 (95 %-KI 2,76–11,0; p<0,001). Für Schmerzen ergab sich ein Wert von OR 0,11 (95 %-KI 0,01–1,11; p=0,06) — die Effektrichtung deutete auf einen Nutzen hin, doch der Unterschied erreichte nicht die übliche Signifikanzschwelle. Einige Studien, die zwar im qualitativen Review, aber nicht in der quantitativen Metaanalyse berücksichtigt wurden, beschrieben zudem eine Besserung von Pruritus (Juckreiz) und Tenesmus (Gefühl unvollständiger Entleerung), ohne dass hierfür gepoolte Zahlenwerte angegeben wurden. Der Review enthielt keine Angaben zu Rückfallraten.

Studie ansehen

Anders ausgedrückt: Ein OR unter 1 (wie bei Blutung oder Ausfluss) bedeutet eine geringere Wahrscheinlichkeit, dass das jeweilige Symptom in der MPFF-Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe fortbesteht, während ein OR über 1 (wie bei der allgemeinen Besserung) eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Besserung bedeutet. Der extrem niedrige OR für Blutung (0,082) zusammen mit einem engen Konfidenzintervall weist auf einen sowohl großen als auch präzise geschätzten Effekt hin — eines der stärksten Ergebnisse dieser Metaanalyse.

Warum das Ergebnis für Schmerz anders ausfällt als für Blutung — und warum das wichtig ist

Das aufschlussreichste Element dieser Metaanalyse ist nicht eine einzelne, spektakuläre Zahl, sondern die Tatsache, dass sich die Ergebnisse je nach Symptom unterscheiden. Blutung, Ausfluss sowie subjektive und objektive allgemeine Besserung zeigten starke, statistisch signifikante Effekte. Schmerz — obwohl der Punktschätzer (OR 0,11) eine ähnliche Richtung des Nutzens nahelegte — erreichte nicht die Signifikanzschwelle (p=0,06, also knapp über der üblichen Grenze von p<0,05).

P=0,06 bedeutet nicht dasselbe wie „kein Effekt“

Ein Ergebnis an der Grenze der statistischen Signifikanz wird oft fälschlich als Beweis für fehlende Wirkung interpretiert. Tatsächlich bedeutet es, dass sich bei dieser Teilnehmerzahl und dieser Effektgröße nicht mit ausreichender Sicherheit ausschließen lässt, dass der Unterschied auf Zufall beruht — man kann aber auch nicht feststellen, dass definitiv kein Effekt vorliegt. Das breite Konfidenzintervall (0,01–1,11) zeigt zusätzlich die große Unsicherheit dieser konkreten Schätzung, wahrscheinlich bedingt durch die geringe Zahl an Studien und Teilnehmern, die hinsichtlich Schmerz bewertet wurden.

Diese Uneinheitlichkeit der Ergebnisse je nach Symptom fehlt gerade in vielen vereinfachten Darstellungen von Hämorrhoidenpräparaten im Internet, wo die gesamte Symptomgruppe als ein einziger, einheitlicher „Effekt“ behandelt wird. Das ehrliche Bild ist feinkörniger: starke Belege für manche Symptome, schwächere oder unsichere für andere.

Effekte im Überblick — Vergleich der Symptome

SymptomOdds Ratio (OR)95 %-KIStatistische Signifikanz
Blutung0,0820,027–0,250Ja (p<0,001)
Ausfluss / Sickern0,120,04–0,42Ja (p<0,001)
Schmerz0,110,01–1,11Nein (p=0,06, Grenzbereich)
Allgemeine Besserung — Patientenbeurteilung5,252,58–10,68Ja (p<0,001)
Allgemeine Besserung — Untersucherbeurteilung5,512,76–11,0Ja (p<0,001)
Juckreiz, Gefühl unvollständiger Entleerungkeine gepoolten DatenQualitativ als Besserung beschrieben, ohne Zahlenwert

MPFF-Metaanalyse bei Hämorrhoiden — Ergebnisse nach Symptom

Zu beachten ist: Bei Blutung und Ausfluss bedeutet ein niedrigerer OR einen Nutzen (geringeres Risiko für Fortbestehen des Symptoms), während bei der allgemeinen Besserung ein höherer OR einen Nutzen bedeutet (höhere Chance auf Besserung) — die Interpretationsrichtung hängt davon ab, wie der jeweilige Endpunkt in den Ausgangsstudien definiert wurde.

Grenzen dieser Daten

Was diese Metaanalyse nicht beweist

Obwohl der systematische Review 11 Studien in 13 Artikeln umfasste, führte die eigentliche quantitative Metaanalyse Daten aus nur 4 Studien zusammen — eine relativ schmale Grundlage für so präzise wirkende Konfidenzintervalle, insbesondere bei Blutung und Ausfluss. Das Ergebnis für Schmerz erreichte keine statistische Signifikanz, weshalb es eine Überinterpretation wäre, MPFF als bewährtes Schmerzmittel bei Hämorrhoiden zu betrachten. Der Review enthielt keine Angaben zu Symptomrückfällen nach Behandlungsende, sodass unklar bleibt, ob der Effekt nach Absetzen des Präparats langfristig anhält. Die Daten zu Juckreiz und dem Gefühl unvollständiger Entleerung sind rein qualitativer Natur, ohne gepoolten Zahlenwert — ihnen sollte nicht dieselbe Beweiskraft zugeschrieben werden wie Blutung oder allgemeiner Besserung. Und schließlich ersetzt keines dieser Ergebnisse eine ärztliche Beurteilung, insbesondere bei neu aufgetretener, ungeklärter Blutung aus dem After.

Deshalb haben wir dieser Metaanalyse auf der Evidenzskala die Bewertung „moderat“ zugeordnet und nicht „stark“ — allein die Tatsache, ein systematischer Review zu sein, macht nicht automatisch jedes darin enthaltene Ergebnis gleich belastbar, wenn die eigentliche Datenzusammenführung nur einen Teil der eingeschlossenen Studien umfasste.

Mythos gegen Fakt

Mythos

Präparate mit Flavonoiden (Diosmin) „heilen“ Hämorrhoiden und lassen sie dauerhaft verschwinden.

Fakt

Die Belege aus der Metaanalyse betreffen die Linderung konkreter Symptome — Blutung, Ausfluss und allgemeines Wohlbefinden —, nicht die Entfernung oder dauerhafte Heilung der Hämorrhoidalpolster selbst. Der Review lieferte auch keine Daten zu Rückfällen nach Behandlungsende. Bei fortgeschritteneren oder wiederkehrenden Hämorrhoiden bleiben Verfahren wie Gummibandligatur, Sklerotherapie oder chirurgische Eingriffe Sache des Arztes, nicht eines oralen Nahrungsergänzungsmittels.

Mythos

Wenn die Symptome „nur“ Hämorrhoiden sind, kann jede Blutung aus dem After bedenkenlos ignoriert oder ausschließlich selbst behandelt werden.

Fakt

Blutungen aus dem After werden meist durch Hämorrhoiden verursacht, aber nicht immer — sie können auch auf andere, schwerwiegendere Erkrankungen des Verdauungstrakts hinweisen. Eine neu aufgetretene Blutung aus dem After sollte unabhängig vom Alter ärztlich abgeklärt werden, bevor man annimmt, es handle sich „sicher um Hämorrhoiden“, und die Symptome selbst behandelt.

Was in der Praxis sinnvoll ist

Praktische Schlussfolgerungen

  • Eine ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen und Flüssigkeit in der Ernährung ist ein grundlegendes, gut belegtes Element zur Vorbeugung und Linderung von Hämorrhoiden, unabhängig von jeder Flavonoid-Supplementierung — sie reguliert den Stuhlgang und verringert das Pressen
  • Langes Sitzen auf der Toilette und übermäßiges Pressen beim Stuhlgang zu vermeiden, verringert die Belastung der Blutgefäße im Analbereich
  • Wer ein MPFF-/Diosmin-basiertes Präparat in Erwägung zieht, sollte realistische Erwartungen haben: Die Daten stützen am stärksten die Reduktion von Blutung und Ausfluss sowie die Besserung des allgemeinen Wohlbefindens, schwächer die Schmerzreduktion
  • Jede neu auftretende Blutung aus dem After sollte, unabhängig von Alter und bisheriger Hämorrhoidengeschichte, ärztlich abgeklärt werden, um andere Ursachen auszuschließen
  • Anhaltende, sich verschlimmernde oder wiederkehrende Symptome trotz oraler Präparate sind ein Anlass für eine proktologische Beratung, nicht für weitere Selbstbehandlung
  • Schwangere, Menschen mit Lebererkrankungen oder solche, die andere Medikamente einnehmen, sollten die Einnahme von Diosmin-Präparaten vorher mit Arzt oder Apotheker besprechen

Zusammenfassung

FrageKurze Antwort
Verringert MPFF Blutungen bei Hämorrhoiden?Ja, starker und präziser Effekt in der Metaanalyse (OR 0,082; p<0,001)
Verringert MPFF Schmerzen?Die Richtung deutete auf einen Nutzen hin, das Ergebnis erreichte jedoch keine statistische Signifikanz (p=0,06)
Wie viele Studien wurden tatsächlich zur Metaanalyse zusammengeführt?4 Studien — obwohl der systematische Review 11 Studien in 13 Artikeln umfasste
Ist es ein Mittel gegen Hämorrhoidenrückfälle?Unbekannt — der Review enthielt keine Rückfalldaten
Ersetzt es den Arztbesuch bei Blutung aus dem After?Nein — eine neu aufgetretene Blutung erfordert immer eine ärztliche Beurteilung

Flavonoide (MPFF/Diosmin) und Hämorrhoiden im Überblick

Unsere redaktionelle Empfehlung

Diese Metaanalyse ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine ehrliche Bewertung eines beliebten Präparats aussehen sollte: nicht ein einziger Satz „wirkt“ oder „wirkt nicht“, sondern eine Aufschlüsselung nach konkreten Symptomen, mit dem Eingeständnis, dass nicht alle Ergebnisse gleich stark sind. Blutung, Ausfluss und allgemeines Wohlbefinden sind durch solide Zahlen belegt; Schmerz nicht ganz so gut. Diese Unterscheidung hat praktische Bedeutung für jeden, der überlegt, was er von einem solchen Präparat realistisch erwarten kann.

Scham sollte kein Grund für schlechtere medizinische Information sein. Hämorrhoiden sind ein weitverbreitetes Problem mit teilweise gut belegten Optionen zur Symptomlinderung — aber „teilweise“ ist hier das entscheidende Wort, und eine neu aufgetretene Blutung aus dem After verdient immer einen Arztbesuch, nicht nur eine weitere Packung Nahrungsergänzungsmittel.

Dr. Anna Kowalczyk, Redaktion VitMode

Häufig gestellte Fragen

MPFF (mikronisierte gereinigte Flavonoidfraktion) ist eine konkrete, standardisierte Präparatform, die hauptsächlich auf Diosmin basiert, mit einem geringen Zusatz von Hesperidin, und in den meisten Studien dieser Metaanalyse verwendet wurde. Verschiedene Produkte auf dem Markt können sich in Form, Mikronisierung und genauer Zusammensetzung unterscheiden, was die Aufnahme beeinflussen kann — die Daten dieser Metaanalyse betreffen vor allem die MPFF-Form, nicht jedes Präparat, das Diosmin in irgendeiner Form enthält.

Die Metaanalyse konzentrierte sich nicht im Detail auf die Zeit bis zum Wirkungseintritt, sondern darauf, ob ein Symptom in den Ausgangsstudien während der Behandlung zurückging oder sich besserte. In der klinischen Praxis werden solche Präparate sowohl in kurzen, mehrtägigen Kuren bei akuten Beschwerden als auch über längere Zeiträume eingesetzt — die Dauer der Anwendung sollte am besten mit einem Arzt besprochen werden.

Nein — der systematische Review, auf dem dieser Artikel beruht, enthielt keine Daten zur Rückfallrate von Symptomen nach Absetzen des Präparats. Das ist eine wichtige Evidenzlücke, die bei der Entscheidung über eine langfristige Anwendung bedacht werden sollte.

Die einzelnen Hämorrhoidensymptome haben teilweise unterschiedliche Mechanismen und wurden in unterschiedlich vielen Studien untersucht. Schmerz wurde in den Ausgangsstudien möglicherweise seltener oder weniger präzise gemessen, was bei geringerer Datenmenge zu einem breiteren Konfidenzintervall führt und die Erreichung statistischer Signifikanz erschwert, selbst wenn die Effektrichtung (OR 0,11) auf einen möglichen Nutzen hindeutete.

Eine ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen und Flüssigkeit ist ein gut belegtes, grundlegendes Element der Hämorrhoidenbehandlung, unabhängig von dieser konkreten Metaanalyse — sie reguliert den Stuhlgang und verringert das Pressen, das die Symptome verstärkt. Das war jedoch nicht Gegenstand der hier besprochenen Flavonoid-Studie, weshalb beide Ansätze nicht als gleichwertige Alternativen behandelt werden sollten — sie ergänzen sich eher.

Immer bei neu auftretender Blutung aus dem After, unabhängig vom Alter — diese kann andere Ursachen als Hämorrhoiden haben. Auch bei sich verschlimmernden, trotz symptomatischer Behandlung anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden lohnt sich eine Beratung durch Arzt oder Proktologen, statt eigene Behandlungsversuche zu verlängern.

MPFF-Präparate gelten allgemein als gut verträglich, können aber wie jedes Mittel bei manchen Menschen Nebenwirkungen (z. B. im Verdauungstrakt) verursachen. Ihre Anwendung in der Schwangerschaft, bei Lebererkrankungen oder in Kombination mit anderen Medikamenten sollte vor Beginn mit Arzt oder Apotheker besprochen werden.

Quellen

AK

dr Anna Kowalczyk

PhD Molekularbiologie (Universität Warschau), 8 Jahre Forschung zur zellulären Alterung

Anna leitet den redaktionellen Prozess und die wissenschaftliche Prüfung aller Beiträge in der Wissensdatenbank. Zuvor forschte sie zu Autophagie und Mitochondrienbiologie.

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Kommentare (2)

  • KW

    Kasia W. vor 2 Wochen

    Sehr übersichtlich beschrieben, besonders der Abschnitt zu den Wechselwirkungen — das hatte ich so an keiner anderen Stelle gesehen.

  • MT

    Marek T. vor einem Monat

    Plant ihr ein Update mit der neuesten Studie aus diesem Jahr? Ich habe eine interessante Metaanalyse gesehen.