Ernährung und Lebensstil bei gastroösophagealer Refluxkrankheit — was hilft wirklich?
Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD), umgangssprachlich Sodbrennen, betrifft bis zu 30 % der Erwachsenen in westlichen Ländern. Rund um Ernährung und Lebensstil hat sich eine Fülle von Ratschlägen angesammelt — keine Tomaten essen, Scharfes meiden, nicht spät essen — von sehr unterschiedlicher Beweiskraft. Ein systematischer Review, veröffentlicht in Clinical Gastroenterology and Hepatology, untersuchte mehrere konkrete Interventionen einzeln und zeigte, dass sie nicht alle gleich gut wirken — manche haben solide, quantifizierbare Effekte, andere stehen auf deutlich schwächeren Grundlagen.
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Sodbrennen, das nicht nachlässt — wie häufig ist die gastroösophageale Refluxkrankheit
- →Woher die vielen widersprüchlichen Ratschläge zu Ernährung und Reflux stammen
- →Was der systematische Review untersuchte
- →Welche Interventionen solide Belege haben und welche schwächer sind
- →Abnehmen und Rauchstopp — die stärksten Belege
- →Essenszeiten und Schlafposition — konkrete, umsetzbare Änderungen
- →Mythos gegen Fakt — ist das Vermeiden von „Trigger-Lebensmitteln“ der wichtigste Schritt
- →Eine praktische Checkliste auf Basis der Reviewergebnisse
- →Grenzen dieser Daten
- →Zusammenfassung und unsere Empfehlung









