Vitamin D und saisonal-affektive Störung (SAD): Was zeigen die Studien wirklich?
Die Theorie, die niedrige Vitamin-D-Spiegel im Winter mit der saisonal-affektiven Störung (SAD) verknüpft, klingt intuitiv einleuchtend und wird in populären Medien bereitwillig wiederholt. Eine speziell dafür konzipierte randomisierte klinische Studie kam jedoch zu einem Ergebnis, das selten in Schlagzeilen landet: kein signifikanter Unterschied zwischen Vitamin D und Placebo. Wir werfen einen ehrlichen Blick darauf, was für diese Hypothese spricht und was noch nicht bewiesen ist.
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Eine intuitive Theorie, die zu gut klingt, um vollständig wahr zu sein
- →Was die randomisierte Studie bei Beschäftigten im Gesundheitswesen zeigte
- →Was ein breiterer systematischer Review zeigt
- →Mythos versus Fakt
- →Was bei SAD besser dokumentierte Evidenz hat
- →Lohnt es sich überhaupt, Vitamin D im Winter zu kontrollieren und zu supplementieren?
- →Grenzen dieser Daten
- →Unsere redaktionelle Empfehlung





