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Kosmetik-Etiketten richtig lesen — Inhaltsstoffe, die einen zweiten Blick verdienen

Die Inhaltsstoffliste auf einer Kosmetikverpackung wirkt wie eine Aneinanderreihung unverständlicher lateinischer Bezeichnungen — und enthält doch reale, praktische Informationen darüber, was und in welcher Menge man sich täglich auf die Haut aufträgt. Dieser Leitfaden zeigt Schritt für Schritt, wie man das INCI-System liest, weist auf Inhaltsstoffe hin, die einen genaueren Blick verdienen, und zeigt anhand einer echten Interventionsstudie, dass eine bewusste Produktwahl die Belastung mit bestimmten Substanzen innerhalb weniger Tage messbar senken kann.

AKdr Anna Kowalczyk3. September 202611 Min. Lesezeit
Inhaltsverzeichnis

Warum die Inhaltsstoffliste so unverständlich wirkt

Kosmetik-Etiketten verwenden das internationale INCI-System (International Nomenclature of Cosmetic Ingredients), das die Angabe von Inhaltsstoffen unter standardisierten, oft lateinischen oder wissenschaftlichen Bezeichnungen verlangt, unabhängig vom Verkaufsland des Produkts. Das hat einen echten Vorteil — es erlaubt die eindeutige Identifikation eines Inhaltsstoffs unabhängig von der Sprache der Verpackung —, bedeutet für den durchschnittlichen Verbraucher aber in der Praxis eine Wand unverständlicher Namen, die sich schwer mit etwas Konkretem verknüpfen lassen.

Dieser Leitfaden will Kosmetik nicht verteufeln oder suggerieren, dass jedes Produkt mit einer langen Inhaltsstoffliste per Definition schädlich ist — die überwiegende Mehrheit zugelassener Kosmetika ist bei bestimmungsgemässem Gebrauch sicher. Das Ziel ist vielmehr, eine praktische Fähigkeit zu vermitteln: wie man in angemessener Zeit die wichtigsten Informationen vom Etikett abliest, auf welche konkreten Inhaltsstoffgruppen man bei empfindlicher Haut oder bestimmten gesundheitlichen Bedenken achten sollte, und wie sich der Einfluss einer bewussten Produktwahl auf den Spiegel bestimmter Substanzen im Körper anhand von Daten tatsächlich darstellt.

Die Regel der absteigenden Konzentration — die wichtigste Regel beim Lesen eines Etiketts

Die wichtigste, oft übersehene Regel beim Lesen einer INCI-Liste lautet: Inhaltsstoffe werden in absteigender Konzentrationsreihenfolge aufgeführt — von der grössten zur kleinsten Menge im Produkt, mit einer Ausnahme: Inhaltsstoffe mit einer Konzentration unter 1% können in beliebiger Reihenfolge am Ende der Liste stehen. Das bedeutet, dass die ersten fünf bis zehn Positionen auf der Liste meist für den grössten Teil des tatsächlichen Produktinhalts verantwortlich sind, während modisch klingende 'aktive' Inhaltsstoffe näher am Ende der Liste nur in Spurenmengen vorkommen können, die für den versprochenen Effekt nicht ausreichen.

Der erste Inhaltsstoff auf der Liste ist fast immer Wasser

Aqua (Wasser) steht bei den meisten Kosmetika fast immer an erster Stelle der INCI-Liste, da es die Basis des Produkts bildet — das ist normal und kein Zeichen für geringe Qualität. Entscheidend ist die Position der tatsächlich 'aktiven', auf der Verpackung beworbenen Inhaltsstoffe (z. B. einer bestimmten Säure, Retinol oder Vitamin C) — stehen sie nahe am Ende der Liste, könnte ihre Konzentration zu niedrig für den versprochenen Effekt sein.

Inhaltsstoffgruppen, denen man einen genaueren Blick widmen sollte

InhaltsstoffgruppeTypische Bezeichnungen auf dem EtikettWarum ein genauerer Blick lohnt
ParabeneMethylparaben, Propylparaben, ButylparabenKonservierungsstoffe, die bei langfristiger, kumulativer Exposition auf mögliche hormonelle Effekte untersucht werden
PhthalateDiethylphthalat (DEP), oft unter dem allgemeinen 'fragrance' oder 'parfum' verborgenunter anderem als Duftträger eingesetzt, untersucht hinsichtlich möglicher Effekte auf den Hormonhaushalt
Formaldehyd und Formaldehyd-AbspalterDMDM Hydantoin, Imidazolidinyl-Harnstoff, Quaternium-15Konservierungsstoffe, die geringe Mengen Formaldehyd freisetzen, potenziell reizend für empfindliche Haut
Chemische UV-FilterOxybenzon, Octinoxatwirksam im Sonnenschutz, bei manchen Personen jedoch hinsichtlich systemischer Aufnahme untersucht
Flüchtige (denaturierte) AlkoholeAlcohol denat., SD Alcoholkönnen bei häufiger Anwendung die Haut austrocknen, besonders bei hoher Konzentration und weit vorne auf der Liste

Beliebte Kosmetik-Inhaltsstoffgruppen, die zusätzliche Aufmerksamkeit verdienen

Es sei betont, dass die blosse Anwesenheit eines bestimmten Inhaltsstoffs auf dieser Liste nicht automatisch bedeutet, dass ein konkretes Produkt gefährlich ist — Dosis, Konzentration, Anwendungshäufigkeit und Expositionsweg (abzuspülendes versus auf der Haut verbleibendes Kosmetikum) sind für das tatsächliche Risiko entscheidend. Diese Liste soll eher eine bewusste Wahl unterstützen, besonders bei empfindlicher Haut, Schwangerschaft oder konkreten gesundheitlichen Bedenken, und nicht als universelle Liste unbedingt zu meidender Dinge dienen.

Was die HERMOSA-Interventionsstudie zeigte

Reducing Phthalate, Paraben, and Phenol Exposure from Personal Care Products in Adolescent Girls: Findings from the HERMOSA Intervention Study

Mäßige Evidenz

Harley KG, Kogut K, Madrigal DS, Cardenas M, Vera IA, Meza-Alfaro G, She J, Gavin Q, Zahedi R, Bradman A, Eskenazi B, Parra KL · Environmental Health Perspectives · 2016

Eine Interventionsstudie umfasste 100 jugendliche Mädchen, die drei Tage lang ihre üblichen Pflegeprodukte durch Produkte ersetzten, die als frei von Phthalaten, Parabenen, Triclosan und Benzophenon-3 gekennzeichnet waren. Vor und nach der Intervention entnommene Urinproben zeigten signifikante Rückgänge der untersuchten Substanzen: Die Urinkonzentration von Monoethylphthalat (MEP) sank um 27,4%, Methyl- und Propylparaben um jeweils etwa 44–45%, Triclosan um 35,7% und Benzophenon-3 um 36,0%.

Studie ansehen

Die praktische Bedeutung dieser Studie ist konkret: Sie zeigt, dass eine bewusste Wahl von Pflegeprodukten anhand des Etiketts — und keine komplizierte, teure medizinische Intervention — die Konzentration bestimmter Substanzen im Körper innerhalb weniger Tage messbar senken kann. Das ist kein Beweis dafür, dass all diese Substanzen bei typischen, zugelassenen Dosen schädlich sind, aber ein Beweis dafür, dass ein Kosmetik-Etikett keine reine Formalität ist — es bewusst zu lesen hat einen realen, messbaren Einfluss auf das Expositionsniveau.

Eine kurzfristige Studie an einer konkreten Gruppe

Die Teilnehmerinnen waren jugendliche Mädchen, und die Intervention dauerte nur drei Tage — die Studie zeigt also eine reale Möglichkeit zur schnellen Senkung der Exposition, aber keine langfristigen gesundheitlichen Folgen einer solchen Veränderung, noch ob ein ähnlicher Effekt im gleichen Ausmass bei anderen Altersgruppen auftreten würde.

'Fragrance' und 'Parfum' — die intransparenteste Position auf dem Etikett

Eine der grössten Einschränkungen des INCI-Systems ist, dass sich hinter dem einzelnen Wort 'fragrance' oder 'parfum' eine Mischung aus Dutzenden einzelnen chemischen Verbindungen verbergen kann, die als Betriebsgeheimnis des Herstellers geschützt sind — darunter mitunter genau jene Phthalate, die als Duftträger dienen und im vorherigen Abschnitt erwähnt wurden. Für jemanden, der genau wissen möchte, was ein Produkt enthält, ist dies eine reale Lücke in der Etikettentransparenz, die sich durch das blosse Lesen der INCI-Liste nicht vollständig umgehen lässt.

Wie man mit der Intransparenz von 'fragrance' auf dem Etikett umgeht

  • Suchen Sie nach Produkten, die als 'fragrance-free' (duftstofffrei) gekennzeichnet sind, nicht nur nach 'unscented' — Letztere enthalten manchmal zusätzliche Substanzen, die den Geruch der Basisinhaltsstoffe überdecken
  • Bei sehr empfindlicher Haut oder Kontaktallergien lohnt es sich, Produkte mit vollständig offengelegter Duftstoffliste statt eines allgemeinen 'parfum'-Eintrags zu erwägen
  • Beachten Sie, dass auch natürlicher Duft (z. B. aus ätherischen Ölen) allergen wirken kann — 'natürlich' ist nicht gleichbedeutend mit 'hypoallergen'

Mythos vs. Fakt zu Kosmetik-Etiketten

Mythos

Wenn ein Kosmetikprodukt eine kurze Inhaltsstoffliste hat, ist es automatisch sicherer und hochwertiger als ein Produkt mit einer langen Liste.

Fakt

Die Länge einer Inhaltsstoffliste sagt für sich genommen relativ wenig über Sicherheit oder Qualität eines Produkts aus — manche wirksamen, gut untersuchten Formulierungen benötigen mehr Hilfsstoffe (Emulgatoren, Stabilisatoren, Konservierungsmittel), um Stabilität und Wirksamkeit zu gewährleisten. Entscheidend ist eher, welche konkreten Inhaltsstoffe auf der Liste stehen und in welcher Reihenfolge, nicht ihre blosse Anzahl.

Ein weiterer verbreiteter Mythos ist die Überzeugung, das Wort 'natürlich' oder 'bio' auf der Verpackung garantiere die Abwesenheit bedenklicher Substanzen. In vielen Ländern sind diese Begriffe für Kosmetika rechtlich nicht streng geregelt, das heisst, ein als 'natürlich' beworbenes Produkt kann dennoch synthetische Konservierungsmittel enthalten — und umgekehrt kann ein Produkt ohne solche Werbeaussagen eine sehr einfache, milde Formel haben. Die einzig verlässliche Prüfmöglichkeit bleibt das Lesen der tatsächlichen INCI-Liste, nicht der Werbeaussagen auf der Vorderseite.

Wann besondere Aufmerksamkeit beim Etikett angebracht ist

Situationen, die eine genauere Etikettenlektüre erfordern

Manche Umstände rechtfertigen ein besonders genaues Lesen des Etiketts, statt sich allein auf Werbeaussagen der Verpackung zu verlassen: Schwangerschaft und Stillzeit (manche Inhaltsstoffe, z. B. bestimmte Retinoide und hohe Konzentrationen von Salicylsäure, sollten dann nach ärztlicher Rücksprache eingeschränkt werden), Kontaktallergien oder atopische Dermatitis in der Vorgeschichte, die Anwendung eines Produkts auf grossen Körperflächen oder sehr häufig (was die gesamte, kumulative Exposition erhöht), sowie die Anwendung von Kosmetika bei Kleinkindern, deren Haut dünner und durchlässiger ist als die eines Erwachsenen.

Ihre Checkliste zum Lesen eines Kosmetik-Etiketts

Schritt für Schritt, bevor Sie ein neues Kosmetikprodukt kaufen

  • Prüfen Sie, ob der beworbene 'aktive' Inhaltsstoff weit oben auf der INCI-Liste steht, nicht erst nahe am Ende
  • Achten Sie darauf, ob auf der Liste Parabene, Phthalate oder Formaldehyd-Abspalter auftauchen, besonders bei empfindlicher Haut oder in der Schwangerschaft
  • Bei Kontaktallergien suchen Sie nach Produkten, die als 'fragrance-free' gekennzeichnet sind, nicht nur nach 'unscented'
  • Lassen Sie sich nicht allein von Schlagworten wie 'natürlich' oder 'bio' leiten — überprüfen Sie diese stets anhand der tatsächlichen Inhaltsstoffliste
  • Erwägen Sie bei einem neuen Produkt für empfindliche Haut einen Verträglichkeitstest an einer kleinen Hautstelle, bevor Sie es grossflächig auftragen
  • Bedenken Sie, dass abzuspülende Produkte (z. B. Shampoos, Duschgele) meist eine kürzere Kontaktzeit mit der Haut haben als auf der Haut verbleibende Produkte (Cremes, Lotionen), was die tatsächliche Exposition gegenüber einem Inhaltsstoff beeinflusst

Grenzen dieser Daten

Eine kurzfristige Intervention, kein Beweis für langfristige gesundheitliche Folgen

Mäßige Evidenz

Die HERMOSA-Studie ist ein wertvoller, gut konzipierter Beleg dafür, dass die Wahl von Pflegeprodukten den Spiegel bestimmter Substanzen im Körper kurzfristig real beeinflusst, war aber nicht darauf ausgelegt, langfristige gesundheitliche Folgen einer solchen Veränderung zu bewerten oder zu belegen, dass diese Substanzen bei typischen, zugelassenen kosmetischen Dosen konkrete Erkrankungen beim Menschen verursachen. Sie umfasste zudem ausschliesslich jugendliche Mädchen aus einer Gemeinschaft, was die direkte Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Alters- und Bevölkerungsgruppen einschränkt.

FrageKurze Antwort
In welcher Reihenfolge werden Inhaltsstoffe angegeben?Von der höchsten zur niedrigsten Konzentration, ausser bei Inhaltsstoffen unter 1%, die in beliebiger Reihenfolge stehen können
Bedeutet eine kurze Inhaltsstoffliste ein besseres Produkt?Nicht immer — entscheidend ist, welche konkreten Inhaltsstoffe auf der Liste stehen, nicht ihre Länge
Senkt ein Kosmetikwechsel wirklich die Exposition gegenüber Substanzen?Ja — die HERMOSA-Studie zeigte einen Rückgang der untersuchten Substanzen im Urin bereits nach drei Tagen
Was verbirgt sich hinter dem Wort 'fragrance'?Es kann eine Mischung vieler chemischer Verbindungen sein, die als Betriebsgeheimnis geschützt und nicht einzeln aufgeführt sind
Garantiert 'natürlich' auf dem Etikett Sicherheit?Nein — der Begriff ist rechtlich nicht streng geregelt und ersetzt nicht die Prüfung der INCI-Liste

Kosmetik-Etiketten lesen im Überblick

Unsere redaktionelle Empfehlung

Ein Kosmetik-Etikett zu lesen erfordert weder vertiefte Chemiekenntnisse noch zeitaufwendige Recherche vor jedem Kauf — ein paar einfache Gewohnheiten, wie das Prüfen der Position eines Schlüsselinhaltsstoffs auf der Liste oder die Aufmerksamkeit für einige konkrete Substanzgruppen, genügen für bewusstere Entscheidungen. Entscheidend ist zu verstehen, dass das Etikett reale, nützliche Informationen liefert — und es nicht als Formalität zu behandeln, die man zugunsten der Werbeaussagen auf der Vorderseite der Verpackung vollständig übergehen kann.

Der häufigste Fehler, den ich sehe, ist die Beurteilung eines Kosmetikprodukts allein anhand des Schlagworts auf der Vorderseite der Verpackung — dabei liefert gerade das Etikett auf der Rückseite mit der vollständigen INCI-Liste die Informationen, die für die Produktwahl tatsächlich wichtig sind.

Dr. Anna Kowalczyk, VitMode-Redaktion

Häufig gestellte Fragen

INCI ist ein international standardisiertes, kosmetikspezifisches Namenssystem, das die Angabe von Inhaltsstoffen unter ihren wissenschaftlichen oder lateinischen Bezeichnungen unabhängig vom Verkaufsland verlangt, was eine eindeutige weltweite Identifikation eines Inhaltsstoffs ermöglicht, im Unterschied zur teils freieren Benennung auf Lebensmitteletiketten.

Das blosse Vorkommen dieser Substanzen auf der Inhaltsstoffliste bedeutet bei typischer Anwendung nicht automatisch eine reale gesundheitliche Gefahr — Dosis, Konzentration und Expositionshäufigkeit sind von grosser Bedeutung. Die HERMOSA-Studie zeigte jedoch, dass das bewusste Meiden dieser Inhaltsstoffgruppen ihre Konzentration im Körper messbar senkt, was besonders bei kumulativer, langjähriger Exposition oder in besonders empfindlichen Gruppen relevant sein kann.

Der einfachste Anhaltspunkt ist die Position dieses Inhaltsstoffs auf der INCI-Liste — weiter vorne genannte Inhaltsstoffe liegen meist in höherer Konzentration vor als solche näher am Ende. Hersteller geben selten den genauen prozentualen Anteil auf der Verpackung an, weshalb die Listenposition der zugänglichste Hinweis für Verbraucher bleibt.

Ja — die Haut kleiner Kinder ist dünner und durchlässiger als die eines Erwachsenen, was die Aufnahme mancher Substanzen erhöhen kann. Deshalb lohnt es sich, bei Kinderprodukten besonders auf die Zusammensetzung zu achten und im Zweifel einen Kinderarzt oder Kinderdermatologen zu konsultieren.

Eine solche Angabe bedeutet meist, dass das Produkt eine Art Hautverträglichkeitstest durchlaufen hat, doch der Begriff ist rechtlich nicht streng geregelt und macht keine Angaben darüber, an wie vielen Personen oder unter welchen Bedingungen getestet wurde — man sollte ihn eher als zusätzlichen, nicht als alleinigen Hinweis bei der Produktwahl betrachten.

Die HERMOSA-Studie zeigte einen messbaren Rückgang der untersuchten Substanzen im Urin bereits nach drei Tagen konsequentem Produktwechsel, was auf eine vergleichsweise schnelle Ausscheidung dieser Verbindungen aus dem Körper bei eingeschränkter weiterer Exposition hindeutet — das ist jedoch kein Beweis für sofortige, spürbare gesundheitliche Vorteile, sondern nur für einen niedrigeren Substanzspiegel selbst.

Nicht unbedingt — für die meisten Menschen ohne Kontaktallergien oder besondere Hautempfindlichkeit stellt das Vorhandensein von 'fragrance' in zugelassener Konzentration kein bedeutendes Problem dar. Menschen mit empfindlicher Haut, Neigung zu Reizungen oder dokumentierten Kontaktallergien können jedoch von der Wahl als 'fragrance-free' gekennzeichneter Produkte real profitieren.

Quellen

AK

dr Anna Kowalczyk

PhD Molekularbiologie (Universität Warschau), 8 Jahre Forschung zur zellulären Alterung

Anna studierte Molekularbiologie an der Universität Warschau und forschte nach ihrer Promotion acht Jahre lang in einem Labor zu den Mechanismen der zellulären Alterung und Autophagie. Zum Wissenschaftsjournalismus kam sie fast zufällig — frustriert darüber, wie leicht die Ergebnisse ihres Fachs in den Medien vereinfacht werden, begann sie einen Blog, der die Biologie des Alterns verständlich erklärt. Aus diesem Blog entstand VitMode. Heute leitet Anna den gesamten redaktionellen Prozess und achtet darauf, dass jeder Beitrag denselben strengen Maßstäben genügt wie einst ihr Labor: Primärquellen, Prüfung der Methodik und Ehrlichkeit über die Grenzen der Evidenz. Außerhalb der Arbeit ist sie eine begeisterte Boulder-Kletterin.

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Kommentare (2)

  • KW

    Kasia W. vor 2 Wochen

    Sehr übersichtlich beschrieben, besonders der Abschnitt zu den Wechselwirkungen — das hatte ich so an keiner anderen Stelle gesehen.

  • MT

    Marek T. vor einem Monat

    Plant ihr ein Update mit der neuesten Studie aus diesem Jahr? Ich habe eine interessante Metaanalyse gesehen.