Burnout: Symptome und Erholung
Burnout hat seit 2019 einen offiziellen Platz in der WHO-Klassifikation als „berufliches Phänomen" — keine Krankheit, sondern ein Zustand, der aus chronisch nicht bewältigtem Stress am Arbeitsplatz resultiert und durch drei konkrete Dimensionen beschrieben wird: Erschöpfung, Zynismus gegenüber der Arbeit und ein Gefühl verminderter Wirksamkeit. Das praktische Problem besteht darin, dass sich Burnout-Symptome stark mit Depressionssymptomen überschneiden, was die Erkennung der eigentlichen Ursache und die Wahl der passenden Hilfe erschwert. Wir prüfen, was Studien tatsächlich über den Mechanismus von Burnout, seine Abgrenzung zur Depression und über Erholungsstrategien mit realer Wirksamkeitsbestätigung zeigen.
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Was Burnout ist — die WHO-Definition
- →Drei Dimensionen von Burnout nach dem Maslach-Modell
- →Burnout versus Depression — warum diese Unterscheidung schwieriger ist, als es scheint
- →Wer am stärksten gefährdet ist — Daten zu beruflichem Stress
- →Mechanismus — warum chronischer beruflicher Stress „ausbrennt"
- →Körperliche Aktivität — die Intervention mit der stärksten Wirksamkeitsbestätigung
- →Schlaf und allgemeine Interventionen — was Metaanalysen zeigen
- →Praktische Erholungsstrategien
- →Wann Burnout professionelle Hilfe erfordert
- →Zusammenfassung in Tabellenform
- →Unsere redaktionelle Empfehlung










