
dr Marek Wójcik
Psychiater
Facharzt für Psychiatrie, Berater für psychische Gesundheit und Schlaf
Marek ist auf Psychiatrie spezialisiert und arbeitete den Großteil seiner Karriere an der Schnittstelle von Psychiatrie und Schlafmedizin. Dabei beobachtete er, wie oft sich Stimmungsstörungen und Schlafprobleme gegenseitig verstärken — und wie eine getrennte Behandlung meist schlechter wirkt als eine gemeinsame. Julia überzeugte ihn zur Mitarbeit; die beiden lernten sich beim Thema Schlaflosigkeit kennen, er von der klinischen Seite, sie von der Chronobiologie. Er begutachtet Inhalte darüber, wie Supplemente und Lebensstil Stimmung, Stress und kognitive Funktionen beeinflussen, und betont dabei stets den Unterschied zwischen Symptomlinderung und Ursachenbehandlung sowie, wann ein Thema über das hinausgeht, was man sicher allein angehen kann. Er glaubt, die größte Gefahr populärer Inhalte zur psychischen Gesundheit sei nicht zu wenig Information, sondern zu viel davon ohne Prioritäten — genau diese Hierarchie versucht er in seine Begutachtungen einzubringen.
Fachlich geprüft
4.5Cortisol
Das wichtigste Stresshormon — kurzfristig überlebenswichtig, bei chronischer Erhöhung jedoch problematisch.
4.6Chronischer Stress
Kurzzeitiger Stress ist eine natürliche, adaptive Reaktion des Körpers — problematisch wird er erst, wenn er chronisch wird. Eine große Metaanalyse mit Daten von fast 200.000 Menschen zeigte eine konkrete Zahl, um wie viel chronischer beruflicher Stress das Risiko für koronare Herzkrankheit erhöht.
4.7Schlaflosigkeit
Chronische Einschlaf- oder Durchschlafprobleme sind nicht nur eine Frage der 'Schlafhygiene' — die am besten untersuchte, als Erstlinientherapie empfohlene Intervention ist die kognitive Verhaltenstherapie bei Schlaflosigkeit (CBT-I), nicht Schlaftabletten.
Kategorie: Hormone, Schlaf & Regeneration