Alkohol vor dem Schlafen und Schlafarchitektur: Was die Forschung zeigt
Abends konsumierter Alkohol hat eine zweiphasige Wirkung auf den Schlaf: In der ersten Nachthälfte erleichtert er das Einschlafen und vertieft den Schlaf, in der zweiten — während der Körper ihn verstoffwechselt — unterdrückt er die REM-Phase und fragmentiert den Schlaf. Das ist ein anderes Thema als unser Artikel über Alkohol und HRV, der die Belastung des autonomen Nervensystems betrifft; hier konzentrieren wir uns ausschließlich auf die Schlafarchitektur, also darauf, was mit den Schlafphasen geschieht.
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt — die wichtigsten Erkenntnisse
- →Kurze Antwort
- →Der Mechanismus: GABA, Sedierung und REM-Unterdrückung in der ersten Nachthälfte
- →Die zweite Ebene des Mechanismus: Alkoholstoffwechsel und Fragmentierung der zweiten Nachthälfte
- →Warum Dosis und Konsumzeitpunkt das Bild verändern
- →Warum das subjektive Gefühl „ich habe gut geschlafen” täuschen kann
- →Was sich daraus praktisch ergibt
- →Ein verbreiteter Mythos: Alkohol als wirksame, sichere Methode für besseren Schlaf
- →Einschränkungen dieser Daten
- →Unsere redaktionelle Einschätzung










